Veranstaltungen des Georg-Büchner-Clubs

Terminerinnerung: »Wie alles anfing« – Der 2. Juni 1967

Zum 50. Todestag von Benno Ohnesorg. Wir zeigen den Dokumentarfilm Ruhestörung von Hans Dieter Müller und Günther Hörmann. Der Schauspieler Rainer Hustedt stellt das Buch Der Freund und der Fremde von Uwe Timm vor und liest einige Passagen. Heinrich Brinkmann schildert die Ereignisse aus Gießener Sicht.

Samstag, 10. Juni 2017 - 13:00

Dieses Jahr jährt sich die Ermordung Benno Ohnesorgs zum 50. Mal. Damit fing, wie der 2016 gestorbene Bommi Baumann seine Lebensgeschichte überschrieb, »alles an«. Der Funke der Unruhe unter Jugendlichen und Studierenden sprang von Westberlin auf Westdeutschland über, und es folgten einige turbulente Jahre, die die Bundesrepublik veränderten.

»Wie alles anfing«: Der 2. Juni 1967

Zum 50. Todestag von Benno Ohnesorg. Wir zeigen den Dokumentarfilm Ruhestörung von Hans Dieter Müller und Günther Hörmann. Der Schauspieler Rainer Hustedt stellt das Buch Der Freund und der Fremde von Uwe Timm vor und liest einige Passagen. Heinrich Brinkmann schildert die Ereignisse aus Gießener Sicht.

Samstag, 10. Juni 2017 - 13:00

Dieses Jahr jährt sich die Ermordung Benno Ohnesorgs zum 50. Mal. Damit fing, wie der 2016 gestorbene Bommi Baumann seine Lebensgeschichte überschrieb, »alles an«. Der Funke der Unruhe unter Jugendlichen und Studierenden sprang von Westberlin auf Westdeutschland über, und es folgten einige turbulente Jahre, die die Bundesrepublik veränderten.

Universität und Faschismus

Dass die Beschäftigung mit diesem Thema keine rein akademische ist, zeigt der Blick auf die politische Entwicklung der letzten Zeit – Stichwort »Identitäre Bewegung«. Vortrag von Dr. Peter Chroust.

Samstag, 13. Mai 2017 - 13:00

Lange Zeit überwog in der akademischen Beschäftigung die Meinung, der Nationalsozialismus sei per se eine anti-intellektuelle und deshalb auch anti-wissenschaftliche Ideologie – und Praxis – gewesen und damit der akademischen Welt prinzipiell fremd. Nach jahrzehntelangem Schweigen der deutschen (und österreichischen) Hochschulen über ihre eigene Rolle im »Dritten Reich« setzte an vielen Orten eine systematische Auseinandersetzung ein. Erstmals wurden Strukturen und Biografien rekonstruiert, Akteure und Opfer benannt. Die oftmals ähnlichen Rechercheergebnisse führten zu allgemeinen Fragen: Wie konnte der NS-Studentenbund schon vor 1933 die Mehrheit der deutschen Studierenden für sich gewinnen? Warum gab es an den Hochschulen so wenig Widerstand gegen die »Gleichschaltung«? Gab es überhaupt eine nationalsozialistische Hochschul- und Wissenschaftspolitik?

Erinnerung: Zum Verhältnis von Narzissmus und Macht – am Beispiel Donald Trump

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Wirth

Samstag, 22. April 2017 - 13:00

In seinem Buch »Narzissmus und Macht« von 2002 hat der Giessener Psychoanalytiker und Sozialpsychologe Hans-Jürgen Wirth eine sozialpsychoanalytische Studie über die Bedeutung seelischer Störungen in der Politik vorgelegt, für die Donald Trump geradezu als Paradebeispiel dienen könnte. Man muss kein Psychoanalytiker sein, um Trump ausgeprägt narzisstische Züge attestieren zu können.

Zum Verhältnis von Narzissmus und Macht – am Beispiel Donald Trump

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Wirth

Samstag, 22. April 2017 - 13:00

In seinem Buch »Narzissmus und Macht« von 2002 hat der Giessener Psychoanalytiker und Sozialpsychologe Hans-Jürgen Wirth eine sozialpsychoanalytische Studie über die Bedeutung seelischer Störungen in der Politik vorgelegt, für die Donald Trump geradezu als Paradebeispiel dienen könnte. Man muss kein Psychoanalytiker sein, um Trump ausgeprägt narzisstische Züge attestieren zu können.

Geänderte Zeiten: Die Türkei – Auf dem Weg zu Diktatur und Bürgerkrieg?

Wir möchten noch einmal auf die geänderten Zeiten für die Veranstaltung »Die Türkei: Auf dem Weg zu Diktatur und Bürgerkrieg?« mit Murat Çakır hinweisen:

Beginn: 14 Uhr (statt 15 Uhr)
Ende: 17 Uhr (statt 18 Uhr)

[ Hier klicken, um den Ankündigungstext anzuzeigen. ]

Viele Grüße
Georg-Büchner-Club

Die Türkei: Auf dem Weg zu Diktatur und Bürgerkrieg?

Am 16. April entscheiden die türkischen WählerInnen über eine neue Verfassung. Sie würde Erdogan den Weg in die Diktatur ebnen. Mit dieser Entscheidung werden alle Konflikte der letzten die Jahre und Monate zugespitzt. Vorrtrag von Murat Çakır.

ACHTUNG: GEÄNDERTE UHRZEIT!

Samstag, 18. März 2017 - 13:00 bis 16:00

Am 16. April 2017 entscheiden die türkischen WählerInnen über eine neue Verfassung. Sie würde Erdogan den Weg in die Diktatur ebnen. Der Wendepunkt des AKP-Regimes war die Wahl im Juni 2015. Mit dem Einzug der HDP ins Parlament verlor Erdogan seine absolute Mehrheit. Der Krieg gegen die Zivilgesellschaft und die Kurden begann. Der Ausnahmezustand erstickt mit nackter Gewalt jede demokratische Regung.

Bericht über die Veranstaltung Migration und Kriminalität

Link zur Online-Version des Berichts des Gießener Anzeigers über unsere Veranstaltung »Migration und Kriminalität« mit dem Kriminalpsychologen Prof. Dr. Rudolf Egg am 18. Februar:

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giess...

Erinnerung: Migration und Kriminalität

Mit dem Kriminalpsychologen Prof. Dr. Rudolf Egg möchten wir einen nüchternen Blick auf die Zusammenhänge von Migration und Kriminalität und die langfristigen Mühen der Integration werfen.

Samstag, 18. Februar 2017 - 14:00

Kritische Beobachter ahnten früh, dass die Euphorie der »Willkommenskultur« bald in Katzenjammer umschlagen würde. Man könne das Kippen der Stimmung allerdings auch »herbeireden, herbeischreiben und herbeisenden«, schrieb Heribert Prantl Mitte Oktober 2015 in der Süddeutschen Zeitung. So ähnlich wie zuvor die Betroffenheit herbeigeschrieben und herbeigesendet werden konnte. »Wenn Stimmungen nur Stimmungen sind und keine Überzeugungen, schlagen sie schnell um«, so Prantl.

Ein nüchterner Blick auf die Zusammenhänge von Migration und Kriminalität sowie auf die langfristigen Mühen der Integration ist also gefragt.

Es ist uns gelungen, mit Professor Rudolf Egg einen der renommiertesten Kriminalpsychologen des Landes zu gewinnen. 2015 legte er das viel beachtete Buch Die unheimlichen Richter. Wie Gutachter die Strafjustiz beeinflussen vor.

Beauftragt vom Untersuchungsausschuss des Landtags von Nordrhein-Westfalen zur Aufklärung der Ereignisse der Kölner Silvesternacht legte Rudolf Egg September 2016 ein Gutachten vor. Egg und seine Kollegen erhielten Einsicht in die anonymisierten Strafanzeigen der Opfer und werteten diese systematisch aus. Egg wird über die Erkenntnisse berichten und die sich daraus ergebenden Fragen zur Diskussion stellen.

Migration und Kriminalität

Mit dem Kriminalpsychologen Prof. Dr. Rudolf Egg möchten wir einen nüchternen Blick auf die Zusammenhänge von Migration und Kriminalität und die langfristigen Mühen der Integration werfen.

Samstag, 18. Februar 2017 - 14:00

Kritische Beobachter ahnten früh, dass die Euphorie der »Willkommenskultur« bald in Katzenjammer umschlagen würde. Man könne das Kippen der Stimmung allerdings auch »herbeireden, herbeischreiben und herbeisenden«, schrieb Heribert Prantl Mitte Oktober 2015 in der Süddeutschen Zeitung. So ähnlich wie zuvor die Betroffenheit herbeigeschrieben und herbeigesendet werden konnte. »Wenn Stimmungen nur Stimmungen sind und keine Überzeugungen, schlagen sie schnell um«, so Prantl.

Ein nüchterner Blick auf die Zusammenhänge von Migration und Kriminalität sowie auf die langfristigen Mühen der Integration ist also gefragt.

Es ist uns gelungen, mit Professor Rudolf Egg einen der renommiertesten Kriminalpsychologen des Landes zu gewinnen. 2015 legte er das viel beachtete Buch Die unheimlichen Richter. Wie Gutachter die Strafjustiz beeinflussen vor.

Beauftragt vom Untersuchungsausschuss des Landtags von Nordrhein-Westfalen zur Aufklärung der Ereignisse der Kölner Silvesternacht legte Rudolf Egg September 2016 ein Gutachten vor. Egg und seine Kollegen erhielten Einsicht in die anonymisierten Strafanzeigen der Opfer und werteten diese systematisch aus. Egg wird über die Erkenntnisse berichten und die sich daraus ergebenden Fragen zur Diskussion stellen.

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