Veranstaltungen des Georg-Büchner-Clubs

Bericht über die Veranstaltung Migration und Kriminalität

Link zur Online-Version des Berichts des Gießener Anzeigers über unsere Veranstaltung »Migration und Kriminalität« mit dem Kriminalpsychologen Prof. Dr. Rudolf Egg am 18. Februar:

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giess...

Erinnerung: Migration und Kriminalität

Mit dem Kriminalpsychologen Prof. Dr. Rudolf Egg möchten wir einen nüchternen Blick auf die Zusammenhänge von Migration und Kriminalität und die langfristigen Mühen der Integration werfen.

Samstag, 18. Februar 2017 - 14:00

Kritische Beobachter ahnten früh, dass die Euphorie der »Willkommenskultur« bald in Katzenjammer umschlagen würde. Man könne das Kippen der Stimmung allerdings auch »herbeireden, herbeischreiben und herbeisenden«, schrieb Heribert Prantl Mitte Oktober 2015 in der Süddeutschen Zeitung. So ähnlich wie zuvor die Betroffenheit herbeigeschrieben und herbeigesendet werden konnte. »Wenn Stimmungen nur Stimmungen sind und keine Überzeugungen, schlagen sie schnell um«, so Prantl.

Ein nüchterner Blick auf die Zusammenhänge von Migration und Kriminalität sowie auf die langfristigen Mühen der Integration ist also gefragt.

Es ist uns gelungen, mit Professor Rudolf Egg einen der renommiertesten Kriminalpsychologen des Landes zu gewinnen. 2015 legte er das viel beachtete Buch Die unheimlichen Richter. Wie Gutachter die Strafjustiz beeinflussen vor.

Beauftragt vom Untersuchungsausschuss des Landtags von Nordrhein-Westfalen zur Aufklärung der Ereignisse der Kölner Silvesternacht legte Rudolf Egg September 2016 ein Gutachten vor. Egg und seine Kollegen erhielten Einsicht in die anonymisierten Strafanzeigen der Opfer und werteten diese systematisch aus. Egg wird über die Erkenntnisse berichten und die sich daraus ergebenden Fragen zur Diskussion stellen.

Migration und Kriminalität

Mit dem Kriminalpsychologen Prof. Dr. Rudolf Egg möchten wir einen nüchternen Blick auf die Zusammenhänge von Migration und Kriminalität und die langfristigen Mühen der Integration werfen.

Samstag, 18. Februar 2017 - 14:00

Kritische Beobachter ahnten früh, dass die Euphorie der »Willkommenskultur« bald in Katzenjammer umschlagen würde. Man könne das Kippen der Stimmung allerdings auch »herbeireden, herbeischreiben und herbeisenden«, schrieb Heribert Prantl Mitte Oktober 2015 in der Süddeutschen Zeitung. So ähnlich wie zuvor die Betroffenheit herbeigeschrieben und herbeigesendet werden konnte. »Wenn Stimmungen nur Stimmungen sind und keine Überzeugungen, schlagen sie schnell um«, so Prantl.

Ein nüchterner Blick auf die Zusammenhänge von Migration und Kriminalität sowie auf die langfristigen Mühen der Integration ist also gefragt.

Es ist uns gelungen, mit Professor Rudolf Egg einen der renommiertesten Kriminalpsychologen des Landes zu gewinnen. 2015 legte er das viel beachtete Buch Die unheimlichen Richter. Wie Gutachter die Strafjustiz beeinflussen vor.

Beauftragt vom Untersuchungsausschuss des Landtags von Nordrhein-Westfalen zur Aufklärung der Ereignisse der Kölner Silvesternacht legte Rudolf Egg September 2016 ein Gutachten vor. Egg und seine Kollegen erhielten Einsicht in die anonymisierten Strafanzeigen der Opfer und werteten diese systematisch aus. Egg wird über die Erkenntnisse berichten und die sich daraus ergebenden Fragen zur Diskussion stellen.

Der Siegeszug des Rechtspopulismus und die linke »Unterernährung der Phantasie«

Wolfgang Polkowski und Götz Eisenberg stellen das Buch von Didier Eribon Rückkehr nach Reims vor und formulieren einige Thesen zum drohenden Siegeszug des Rechtspopulismus und zur Sprachlosigkeit der Linken.

Samstag, 14. Januar 2017 - 14:00

Der Siegeszug der AfD bei den Landtagswahlen im März und im September 2016, der Brexit sowie der Wahlsieg Donald Trumps haben uns einen Vorgeschmack dessen beschert, was im Jahr 2017 auf uns zukommen kann. In den Niederlanden, in Frankreich und Deutschland werden im Laufe des Jahres die Parlamente neu gewählt. Es schlägt die Stunde der Fanatiker und Scharlatane.
Didier Eribon weist in seinem viel diskutierten Buch Rückkehr nach Reims der Linken eine Mitschuld am Aufstieg der Rechten zu. Die Linke habe die Probleme, Ängste und Nöte der »kleinen Leute« aus dem Blick verloren und sei mit dem neoliberalen Mainstream verschmolzen.
Wir wollen der Frage nachgehen, was die Linke tun kann, um ihre traditionelle Hegemonie in diesem Feld zurückzugewinnen und wieder zu einem Faktor zu werden, der Hoffnung macht.

KORREKTUR des Datums: Nach Utopia – Hin und zurück

Anmerkungen zu Ernst Bloch – von Heinrich Brinkmann

Samstag, 17. Dezember 2016 - 14:00

Die Auseinandersetzung Ernst Blochs mit dem Marxismus-Leninismus wird im Mittelpunkt des Vortrags von Heinrich Brinkmann stehen: »Bloch kritisiert den Marxismus-Leninismus als staatlich sanktionierte Theorieform, die praxisleitend sowie kategorial unterernährt war und deswegen menschliche und politische Wirklichkeiten weder sehen, geschweige denn begreifen konnte. Gerade diese nicht brücksichtigten Wirklichkeiten wurden dann von den politischen Gegnern und Feinden aufgegriffen und gegen ihren emanzipativen Inhalt als Unterdrückungsinstrument benutzt.

Nach Utopia – Hin und zurück

Anmerkungen zu Ernst Bloch – von Prof. Dr. Heinrich Brinkmann

Samstag, 17. Dezember 2016 - 14:00

Die Auseinandersetzung Ernst Blochs mit dem Marxismus-Leninismus wird im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Heinrich Brinkmann stehen: »Bloch kritisiert den Marxismus-Leninismus als staatlich sanktionierte Theorieform, die praxisleitend sowie kategorial unterernährt war und deswegen menschliche und politische Wirklichkeiten weder sehen, geschweige denn begreifen konnte. Gerade diese nicht brücksichtigten Wirklichkeiten wurden dann von den politischen Gegnern und Feinden aufgegriffen und gegen ihren emanzipativen Inhalt als Unterdrückungsinstrument benutzt.

Erinnerung: Veranstaltung zu 80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg

Samstag, 19. November 2016 - 15:00

Teil 1 (15 bis 17 Uhr): Vortrag von Werner Abel und Enrico Hilbert über ihr zweibändiges Lexikon der deutschen Spanienkämpfer.
Teil 2 (18 Uhr): Film Ein Volk in Waffen – un pueblo en armas. Fimbegleitung: Andreas W. Hohmann, Verlag AV.

Evangelische Studierenden-Gemeinde Gießen (ESG)

Vollständiger Text der Veranstaltungsankündigung »

Vom Leben und Kämpfen der Internationalen Brigaden

Dokumentarfim 80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg

Montag, 7. November 2016 - 8:25

Im Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) verteidigten Freiwillige aus rund 50 Ländern die Spanische Republik gegen den Staatsstreich der Franquisten. Die größten Kontingente an Männern stellten die Franzosen, danach kamen die Deutschen. Die traurige Bilanz der Brigadisten, die in allen großen Schlachten gekämpft haben: 10.000 Tote.
Weiterer Sendetermin: Mittwoch, 23. November 9.25 Uhr.

80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg

Teil 1 (15 bis 17 Uhr): Vortrag von Werner Abel und Enrico Hilbert über ihr zweibändiges Lexikon der deutschen Spanienkämpfer. Teil 2 (18 Uhr): Film Ein Volk in Waffen – un pueblo en armas. Fimbegleitung: Andreas W. Hohmann, Verlag AV.

Samstag, 19. November 2016 - 14:00

Auch viele Deutsche haben aufseiten der Republik gekämpft, rund 3.500 Männer undFrauen. Ein zweibändiges Kompendium von Werner Abel und Enrico Hilbert stellt sie vor. Die Autoren berichten über die Entstehung ihres Werkes. Anschließend zeigen wir den Film Ein Volk in Waffen – un pueblo en armas, der als Vorlage für Ken Loach's Land and Freedom betrachtet wird.

Die Pflicht zur Gesundheit

Vom staatlich organisierten Mord zur »Schere im Kopf«. Mit Armin Trus und Rainer Kah.

Samstag, 8. Oktober 2016 - 13:00

Sozialpolitische Praxis war immer auch von utilitaristischem Denken beeinflusst. Besonders in Krisenzeiten verschärften sich Tonfall und Haltung gegenüber angeblich »wertlosen« Mitgliedern der Gesellschaft, wobei traditionelle ethisch-moralische Bindungen einem Erosionsprozess unterlagen. Standen aber Menschenrechtsgedanke und das Gebot der Nächstenliebe erst einmal zur Disposition, wurde die Situation für Menschen am Rand der Gesellschaft bedrohlich.

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