Nach Utopia – Hin und zurück

Anmerkungen zu Ernst Bloch – von Prof. Dr. Heinrich Brinkmann

Samstag, 17. Dezember 2016 - 15:00

Die Auseinandersetzung Ernst Blochs mit dem Marxismus-Leninismus wird im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Heinrich Brinkmann stehen: »Bloch kritisiert den Marxismus-Leninismus als staatlich sanktionierte Theorieform, die praxisleitend sowie kategorial unterernährt war und deswegen menschliche und politische Wirklichkeiten weder sehen, geschweige denn begreifen konnte. Gerade diese nicht brücksichtigten Wirklichkeiten wurden dann von den politischen Gegnern und Feinden aufgegriffen und gegen ihren emanzipativen Inhalt als Unterdrückungsinstrument benutzt.

Erinnerung: Veranstaltung zu 80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg

Samstag, 19. November 2016 - 15:00

Teil 1 (15 bis 17 Uhr): Vortrag von Werner Abel und Enrico Hilbert über ihr zweibändiges Lexikon der deutschen Spanienkämpfer.
Teil 2 (18 Uhr): Film Ein Volk in Waffen – un pueblo en armas. Fimbegleitung: Andreas W. Hohmann, Verlag AV.

Evangelische Studierenden-Gemeinde Gießen (ESG)

Vollständiger Text der Veranstaltungsankündigung »

Vom Leben und Kämpfen der Internationalen Brigaden (Wdhlg.)

Dokumentarfim 80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg

Mittwoch, 23. November 2016 - 9:25
Rubrik: 

Im Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) verteidigten Freiwillige aus rund 50 Ländern die Spanische Republik gegen den Staatsstreich der Franquisten. Die größten Kontingente an Männern stellten die Franzosen, danach kamen die Deutschen. Die traurige Bilanz der Brigadisten, die in allen großen Schlachten gekämpft haben: 10.000 Tote.

Die Pflicht zur Gesundheit

Vom staatlich organisierten Mord zur »Schere im Kopf«. Mit Armin Trus und Rainer Kah.

Samstag, 8. Oktober 2016 - 15:00

Sozialpolitische Praxis war immer auch von utilitaristischem Denken beeinflusst. Besonders in Krisenzeiten verschärften sich Tonfall und Haltung gegenüber angeblich »wertlosen« Mitgliedern der Gesellschaft, wobei traditionelle ethisch-moralische Bindungen einem Erosionsprozess unterlagen. Standen aber Menschenrechtsgedanke und das Gebot der Nächstenliebe erst einmal zur Disposition, wurde die Situation für Menschen am Rand der Gesellschaft bedrohlich.

Von Orlando bis München: Amok oder Terror?

Einer kritischen Öffentlichkeit kann es nicht gleichgültig sein, wie Verbrechen gesellschaftlich codiert werden
Veröffentlicht: 
Montag, 25. Juli 2016

Der Amoklauf von München markiert den vorläufigen Schlusspunkt einer Blutspur, die Terrorakte und Amokläufe in den letzten Monaten durch Europa gezogen haben. In den USA sind Amokläufe beinahe alltägliche Ereignisse. Die Grenzen zwischen Amok und Terror sind unscharf und müssen in jedem einzelnen Fall bestimmt werden. Den Opfern und ihren Angehörigen wird es egal sein, welcher Kategorie die Mörder zugeordnet werden. Einer kritischen Öffentlichkeit kann es indessen nicht gleichgültig sein, wie Verbrechen gesellschaftlich angeeignet und codiert werden. Mit Etikettierungen verbinden sich strategische Interessen, und zwar sowohl auf der Seite der Täter als auch der Gesellschaft.

Schlagworte: 

»Es ist besser, stehend zu sterben, als kniend zu leben! No pasarán!«

Eine Collage zum Spanischen Bürgerkrieg, der heute vor 80 Jahren begann.
Veröffentlicht: 
Montag, 18. Juli 2016

Bei den Wahlen im Februar 1936 wählte das spanische Volk in seiner Mehrheit demokratisch und links. Die anschließend gebildete Volksfrontregierung versuchte zaghaft, einige der längst überfälligen sozialen Reformen zu verwirklichen und das spanische Volk aus anachronistisch gewordenen, noch halbfeudalen Banden zu lösen. Dagegen rührte sich von Anfang an Widerstand. Am 17. Juli 1936 war es dann so weit: Unter der Führung von General Francisco Franco, der sich schon 1934 bei der blutigen Niederwerfung des asturischen Bergarbeiterstreiks hervorgetan hatte, putschte eine Clique von Offizieren gegen die rechtmäßige Regierung der Frente popular.

Drei Jahre dauerte der Bürgerkrieg, der mit dem Sieg der Anhänger Francos endete. Der Franquismus wurde erst mit dem Tod des Diktators 1975 überwunden. Bei der Anzahl der Opfer bewegen sich die Schätzungen zwischen 600.000 und 800.000. Hinzu kommen über 100.000 Verschwundene.

Erinnerung – Sommerfest nach der Buchvorstellung

Liebe Freundinnen und Freunde des Georg-Büchner-Clubs,

wir möchten noch einmal daran erinnern, dass wir im Anschluss an die Vorstellung des neuen Buchs von Götz Eisenberg »Zwischen Arbeitswut und Überfrendungsangsangst« (16. Juli, 15 Uhr) das erste Halbjahr auf der Terrasse der ESG (bei hoffentlich gutem Wetter) mit einem kleinen Sommerfest beschließen wollen. Sachen zum Grillen, Salate, Käse, Brot und Wein (und was Herz und Magen sonst begehren) bitte mitbringen.

Götz Eisenberg: »Zwischen Arbeitswut und Überfremdungsangst«

Buchvorstellung mit Lesung und Akkordeon

Samstag, 16. Juli 2016 - 15:00

Unter dem Titel Zwischen Arbeitswut und Überfremdungsangst hat Götz Eisenberg den zweiten Band der Reihe Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus vorgelegt. Der 320 Seitenumfassende Band erscheint Anfang Juli in der Edition Georg-Büchner-Club . Musikalisch begleitet von Manfred Becker (Akkordeon) stellt der Autor sein neues Buch vor. Im Anschluss an die Lesung wollen wir das erste Halbjahr mit einem kleinen Sommerfest beschließen.

Paulus Böhmer liest in Lich

Seine »unter dem Einfluss der Rockmusik rhythmisierten Gedicht-Ströme« seien hierzulande einzigartig, meinen Kritiker.

Donnerstag, 30. Juni 2016 - 19:00
Rubrik: 

Paulus Böhmer nimmt mit seinen epischen, sprachgewaltigen Langgedichten eine Sonderstellung in der deutschen Gegenwartslyrik ein. Die wort- und bilderreichen, surrealen und unter dem Einfluss der Rockmusik rhythmisierten Gedicht-Ströme sind hierzulande einzigartig. Literaturkritiker haben Vergleiche zu Walt Whitmann gezogen und auf die Verwandtschaft mit amerikanischen Beat-Poeten wie Allen Ginsberg und Jack Kerouac hingewiesen.

Schlagworte: 

100 Jahre DADA

»Eine äußerst sensible und vielfältige Antwort auf die Destruktion der Zeit«. Günter Kämpf über die Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst.

Samstag, 4. Juni 2016 - 15:00 bis 18:00

Was im Zürcher Cabaret Voltaire am 5. Februar 1916 mit der ersten noch eher komödiantischen Veranstaltung begann und sich als neue künstlerische, literarische und politische Bewegung bald danach auch in Berlin, Hannover, Köln und international in Paris und New York entwickelte, war »keine verrückte Kuriosität, sondern in Wirklichkeit eine äußerst sensible und vielfältige Antwort auf die Destruktion der Zeit, zu deren ›Errungenschaften‹ die Massenschlachten und der Massenmord gehörten« (Karl Riha).

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