»Er nannte mich Ami-Boy«

Werner Ortmüller stellt seinen Dutschke-Roman vor

Samstag, 7. März 2020 - 15:00

Am 7. März, dem Tag, an dem Rudi Dutschke 80 Jahre alt geworden wäre, stellt Werner Ortmüller seinen Dutschke-Roman vor. Inzwischen hat Ortmüller ein Kinderbuch, sechs Gedichtbände sowie einen weiteren Roman – über Che Guevara – veröffentlicht. Mit 39 begann er zu schreiben: Gedichte, Beiträge in Sammelbänden, Artikel. Er wurde Mitglied des Arbeitskreises Karl Liebknecht, einem Ende der 70er Jahre von Peter Maslowski, Karl Retzlaw, Augustin Souchy und Peter Bernhardi gegründeten losen Kreis linker Politiker, Autoren und Literaten im Niemandsland zwischen dem linken Rand der SPD und den Kommunisten. Dort stieß er auch auf Johannes Mario Simmel, der ihn immer ermunterte, es mit einem größeren Text zu versuchen.

Gelernter Rohrinstallateur bei Schaffstaedt, technischer Zeichner und anschließend Techniker beim Hessischen Straßenbauamt. Werner Ortmüller engagierte sich sehr früh in der Gewerkschaft ÖTV, wurde Vertrauensmann und Betriebsrat. Parallel dazu war er aktiv in der Kommunalpolitik, Mitglied der SPD, der er fast 30 Jahre angehörte, Mitglied der Bürgerinitiativen Nordtangente, Schanzenstraße und dann der BI »Was soll aus dem Brandplatz werden?«, die den Bau eines Sheraton-Hotels verhinderte. Hier nutzte er seine zeichnerischen Fähigkeiten und entwarf alternative Planungen für eine bürgerfreundliche Nutzung.

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