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Die bisherigen Veranstaltungen des Georg-Büchner-Clubs

Samstag, 21. April 2018 - 15:00

Am 11. April jährt sich das Attentat auf Rudi Dutschke zum 50. Mal. Dutschke überlebte schwer verletzt und arbeitete sich in den folgenden Jahren ins Leben, Denken und Schreiben zurück. 11 Jahre später, am 24. Dezember 1979, erlitt er im dänischen Aarhus als Folge der ihm zugefügten Schussverletzungen einen epileptischen Anfall und ertrank in der Badewanne. Auf seinem Schreibtisch fand sich ein unfertiges Manuskript. Es befasste sich mit Georg Büchner.

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Samstag, 17. März 2018 - 15:00

Die Kasseler Initiative »Nachgefragt« hat sich gegründet, weil das Schweigekartell um die Verwicklungen des Verfassungsschutzes in den Mord an Halit Yozgat gebrochen werden musste. Inzwischen hat wegen der intensiven Öffentlichkeitsarbeit der Initiative auch die lokale Zeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) ausführlich darüber berichtet, dass ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes namens Andreas Temme zur Tatzeit am Tatort war.

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Samstag, 24. Februar 2018 - 15:00

»Man sagt, am Ende triumphiere die Wahrheit, aber das ist nicht wahr.« – Vielleicht eine Binsenweisheit, aber dieser Satz des Arztes und Schriftstellers Anton Cechov (1860–1904) könnte auch die Überschrift von vielen seiner Erzählungen sein und in ihnen verliert der Satz seinen Beliebigkeit.

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Samstag, 20. Januar 2018 - 14:00

Wir wollen uns zum einen mit seinem Stück Hoppla, wir leben! beschäftigen, das bis zum 18. Januar 2018 am Stadttheater Gießen auf dem Programm steht. Matthias Schubert, der die Produktion dramaturgisch betreut, hat sein Kommen in Aussicht gestellt. Im Mittelpunkt des Nachmittags soll allerdings ein Toller betiteltes Stück von Tankred Dorst stehen.

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Samstag, 2. Dezember 2017 - 14:00

Angelehnt vornehmlich an das Lutherbild Heinrich Heines skizziert Joachim Kahl ein kritisch-positives Verständnis Luthers und seines Lebenswerkes. Was als tief innerlicher  Gewissenskonflikt eines Mönches  begann – eines ernsthaft Suchenden, der nach dem gnädigen Gott fragte – führte zu einem welthistorischen Umbruch, dessen Ergebnisse und Folgen bis auf den heutigen Tag präsent sind.

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Samstag, 4. November 2017 - 14:00

Im Herbst 2017 jährt sich die russische »Oktoberrevolution«, eines der Schlüsselereignisse des 20. Jahrhunderts, zum 100. Mal. Diese Revolution hat einen gesellschaftspolitischen Prozess ausgelöst, der die Ideen des Sozialismus und Kommunismus erstmals zur Grundlage staatlichen Handelns beim Aufbau der viel zitierten »neuen Gesellschaft« machte. Dies sorgte damals zu Recht für Aufsehen und weltweite Resonanz.

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Samstag, 7. Oktober 2017 - 13:00 bis 16:00

Muss man von einer »Desinformation im großen Stil« sprechen, wie das Peter Scholl-Latour kurz vor seinem Tod über die Ukraine-Berichterstattung gesagt hat, oder haben wir es nicht vielmehr mit einer sublimen Selbstunterwerfung unter den herrschenden Zeitgeist einer immer breiter werdenden bürgerlichen Mitte zu tun, wie der Medienkritiker Walter van Rossum nahelegt?
Jedenfalls hat die vierte Gewalt schon bessere Zeiten gesehen. Seit Jahren kontinuierlich sinkende Auflagen und in jüngster Zeit immer lauter werdende Zweifel an der Glaubwürdigkeit ihrer Berichterstattung stellen den »Journalismus, wie wir ihn kannten«, zunehmend in Frage. Der langjährige Redakteur und Reporter des Gießener Anzeigers, fragt nach den Ursachen, und versucht einige Antworten zu geben.

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Samstag, 15. Juli 2017 - 16:00

Wir laden alle Dauergäste, seltenen Gäste, alle, die immer mal rein schauen wollten und es bisher nicht geschafft haben sowie Freundinnen und Freunde zu unserem diesjährigen Sommerfest ein!

Wir haben diesmal weder Vortrag noch Film oder Lesung vorgesehen, wollen also sofort mit dem gemütlichen Teil beginnen. Aus diesem Grund nicht wie gewohnt um 15 Uhr, sondern um 18 Uhr. Es wird wieder ein Grillfest auf der Terrasse vor unserem Veranstaltungsraum in der ESG. Bei Regen weichen wir in den Saal aus.

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Samstag, 10. Juni 2017 - 13:00

Dieses Jahr jährt sich die Ermordung Benno Ohnesorgs zum 50. Mal. Damit fing, wie der 2016 gestorbene Bommi Baumann seine Lebensgeschichte überschrieb, »alles an«. Der Funke der Unruhe unter Jugendlichen und Studierenden sprang von Westberlin auf Westdeutschland über, und es folgten einige turbulente Jahre, die die Bundesrepublik veränderten.

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Samstag, 13. Mai 2017 - 13:00

Lange Zeit überwog in der akademischen Beschäftigung die Meinung, der Nationalsozialismus sei per se eine anti-intellektuelle und deshalb auch anti-wissenschaftliche Ideologie – und Praxis – gewesen und damit der akademischen Welt prinzipiell fremd. Nach jahrzehntelangem Schweigen der deutschen (und österreichischen) Hochschulen über ihre eigene Rolle im »Dritten Reich« setzte an vielen Orten eine systematische Auseinandersetzung ein. Erstmals wurden Strukturen und Biografien rekonstruiert, Akteure und Opfer benannt. Die oftmals ähnlichen Rechercheergebnisse führten zu allgemeinen Fragen: Wie konnte der NS-Studentenbund schon vor 1933 die Mehrheit der deutschen Studierenden für sich gewinnen? Warum gab es an den Hochschulen so wenig Widerstand gegen die »Gleichschaltung«? Gab es überhaupt eine nationalsozialistische Hochschul- und Wissenschaftspolitik?

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