Archiv

Die bisherigen Veranstaltungen des Georg-Büchner-Clubs

Samstag, 6. April 2019 - 15:00

In der Nacht vom 6. auf den 7. April 1919 wurde im Wittelsbacher Palais in München die Bayerische Räterepublik ausgerufen. In ihrer ersten Phase erhielt sie ihr Gepräge durch Anarchisten und libertäre Sozialisten wie Ernst Toller, Erich Mühsam und Gustav Landauer. Auch anderswo – von Barcelona bis Chicago – gab es in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts breite anarchistische Strömungen und syndikalistische Bewegungen.

weiterlesen …
Samstag, 16. März 2019 - 15:00

Auch in der im letzten Jahr kaum mehr zu übersehenden Zahl von Publikationen und Diskussionen zu »1968« fehlte weitgehend ein wichtiges Thema: das Jahr 1968 in Osteuropa. Der vor allem auf Westeuropa und die USA fokussierte Blick übersah zumeist die andere, jeweils ganz eigene und nicht minder dramatische Entwicklung in den Ländern »hinter dem Eisernen Vorhang«.

weiterlesen …
Samstag, 23. Februar 2019 - 15:00

Čechov wurde 1860 geboren. Alexander II. regierte. Es war eine Zeit der großen Hoffnungen und Illusionen der russischen Intellektuellen, denn unter diesem Zar fand die Bauernbefreiung statt. Im Zuge dieses Ereignisses gab es Reformen der Verwaltungsstruktur in Russland. Nicht zuletzt war es auch einer Zeit der industriellen Entwicklung in Russland.

weiterlesen …
Samstag, 12. Januar 2019 - 15:00

Am 15. Januar 1919 wurde Rosa Luxemburg ermordet: Ihr dramatisches Leben, ihre faszinierende Persönlichkeit und ihr schrecklicher Tod beschäftigen seitdem die Erinnerung von Generationen.

weiterlesen …
Samstag, 15. Dezember 2018 - 15:00

Seit Jahren schreibt der Gießener Sozialwissenschaftler und Publizist Götz Eisenberg an einer »Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus«. Nun ist in der Edition Georg-Büchner-Club (Verlag Wolfgang Polkowski) unter dem Titel »Zwischen Anarchismus und Populismus« deren dritter Band erschienen. Wie bereits die vorangegangenen Bände mischt auch dieser theoretische Essays zu gesellschaftspolitischen Themen mit Alltagsbeobachtungen. Götz Eisenberg wird an diesem Nachmittag einen Querschnitt aus dem dritten Band präsentieren.

weiterlesen …
Samstag, 17. November 2018 - 15:00

Der Satiriker Jörg Schneider liest sich durch einen Querschnitt seiner Bücher. Ob es sich bei den vorgelesenen Texten und Buchauszügen allerdings tatsächlich um das »Geschmackvollste aus vielen Jahren exklusiver Weltsicht« handelt, wie es der Untertitel eines der Bücher verspricht, oder doch lediglich um das »Mühsamste aus zähen Dekaden unerbittlichen Witzigseinwollens, mag jeder vor Ort für sich entscheiden«, sagt Schneider selbst. Er verspricht aber auch »Erstaunliches aus Gießen» zu berichten.

weiterlesen …
Samstag, 13. Oktober 2018 - 15:00

»November 1918 – Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts.« So lautet  der Titel des Buches von Klaus Gietinger, das zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution in der Hamburger Edition Nautilus erschienen ist. Der Regisseur, Drehbuchautor und Sozialwissenschaftler, dessen Film Lenchen Demuth und Karl Marx wir im Mai gezeigt haben, stellt das Buch vor.

weiterlesen …
Samstag, 28. Juli 2018 - 15:00

Die Wechselwirkung von Protestbewegung und Rockmusik wird für Gunter Weckemann »vielleicht am schönsten deutlich in Dylans Verszeile: ›We don’t need no Weathermen, we know which way the wind blows!‹«

Gunter möchte zeigen, dass der rebellische Ton, der vorherrschte, »doch häufig mehr war als eine modische Attitüde mit kommerziellen Hintergedanken«, die es reichlich gegeben habe.

weiterlesen …
Samstag, 16. Juni 2018 - 15:00

Nachdem sich der Georg-Büchner-Club im April anlässlich des 50. Jahrestages des Attentats auf Rudi Dutschke bereits mit der 68er-Revolte beschäftigt hat, wollen wir am 16. Juni einen anderen Zugang zum gleichen Thema wählen. Anhand einer Collage von Texten und Originaltönen aus jener Zeit, die Johannes Feldner und Götz Eisenberg vortragen werden, sollen die Themen der Revolte noch einmal angerissen werden, um dann anhand unserer eigenen Biographien nach den lebensgeschichtlichen Spuren und Konsequenzen der Revolte zu fragen.

weiterlesen …
Samstag, 26. Mai 2018 - 15:00

Der Georg-Büchner-Club will sich Karl Marx und seiner Familie aus der Perspektive des Hausmädchens, also mit einem Blick 'von unten', nähern. Frau von Westphalen, die Mutter von Marx‘ Frau Jenny, hatte Helene Demuth, genannt Lenchen ihrer Tochter nach Brüssel nachgeschickt, damit sie sich um die stetig wachsende Familie kümmere und ihre Tochter unterstütze. Das Wort Aufopferung reicht nicht aus, um das auszudrücken, was Lenchen den Marx‘ und ihren Kindern gegeben hat. Und dann hat Karl Marx dem Hausmädchen auch noch ein Kind gemacht.

weiterlesen …

Seiten