Auschwitz

Nachtrag zur Veranstaltung zu Martin Walser

Bei der Veranstaltung zu Martin Walser am 28. November wurde der Wunsch nach Angabe weiterer Quellen geäußert. Armin Trus ist diesem Wunsch nachgekommen.

Zur Debatte um Martin Walser

Armin Trus möchte die eingetretene Polarisierung hinterfragen und Raum für Zwischentöne schaffen.

Samstag, 28. November 2015 - 15:00

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Wie kaum ein anderer Autor nach 1945 hat Martin Walser immer wieder für öffentliche Aufregung gesorgt. Wie zum Beispiel in seiner Rede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, in der er das geplante Holocaust-Mahnmal als »fußballfeldgroßen Alptraum« bezeichnete und die »Instrumentalisierung unserer Schande zu gegenwärtigen Zwecken« anprangerte.

Anhand von vorgelesenen Passagen und Originaltönen wird Armin Trus versuchen, sich dem »älteren« Walser zu nähern, um von dort aus einen Blick auf den Walser der Friedenspreisrede zu werfen. Ziel ist es, die eingetretene Polarisierung in der Einschätzung Walsers zu hinterfragen und Raum für Zwischentöne zu schaffen.

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